Bonaire
Die Insel Bonaire ist geographisch Teil der kleinen Antillen. Politisch gehört sie zu den Niederländischen Antillen. Sie ist die zweitgrößte der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao). Touristisch attraktiv wird das Taucherparadies Bonaire durch die Unterwasserwelt.
Die Gesamtfläche beträgt 288 km², die Bevölkerungszahl etwa 15.000. Inselhauptstadt ist Kralendijk, die Verwaltungshauptstadt der Niederländischen Antillen ist Willemstad auf der Insel Curaçao. Die älteste Siedlung auf Bonaire ist Rincon.
Die Insel
Die Insel besteht aus zwei Teilen, dem grüneren hügeligen nördlichen Teil und der flachen Südhälfte.
Der Hauptort Kralendijk befindet sich im Übergangsgebiet. Auf der ganzen Insel findet man wilde Esel und Leguane. Die meisten Esel sind inzwischen aber im Eselreservat nahe dem Flughafen untergebracht.
Es wachsen auf der ganzen Insel baumgroße Säulen- und Kandelaberkakteen. Die Säulenkakteen wurden und werden als Material für ziegensichere Hecken verwendet.
Im Norden trocknen Sonne und Wind den Boden weniger stark aus, darum ist die Vegetation dichter und artenreicher. Hier ist menschliche Besiedlung, hier befanden sich die heute verlassenen Plantagen. Die Bewohner bewirtschaften hier und da noch private Miniplantagen, die sie ihren „Knuku“ nennen.
Durch Abholzung hat die Insel ihre ursprüngliche Vegetation verloren, besonders in der englischen Zeit (Französische Revolution). Heute ist aber dennoch der Norden immer noch grüner. Eine sehr charakteristische Baumart ist der Dividivi, der seine Krone wie eine Fahne nach dem Passat richtet. Der nordwestliche Teil der Insel ist ein Naturpark (Washington Nationaal Park). Sie ist das Gebiet der ehemaligen Plantage Washington, einschließlich des natürlichen Hafens Slagbaai (Schlachtbucht), von wo das Pökelfleisch verschifft wurde.
Die Südhälfte war immer schon eine Kakteenwüste. Hier waren die natürlichen Salzseen mit ihren Flamingos, die zu Salinen ausgebaut wurden. Mittlerweile wird im Süden ein Viertel der gesamten Landfläche der Insel zur Salzgewinnung genutzt. Mitten in diesem Gebiet können Flamingos beobachtet werden, denen man dort ein Schutzgebiet für den Bau ihrer Schlammnester eingerichtet hat. Da dieses Sanktuarium mitten in diesen Salinen liegt, ist es da ruhig und wird es von den Flamingos gut angenommen. Der Salzsee im Norden, das Gotomeer, ist Teil des „Washington Nationaal Park“ und als solches geschützt. Auch hier können Flamingos beobachtet werden.
Sprache
Amtssprache ist Niederländisch. Papiamentu ist Umgangssprache (75% der Bevölkerung), eine Mischung aus Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch und Englisch.
Bevölkerung
In ethnischer Hinsicht besteht die Bevölkerung zu 91,3 % aus Schwarzafrikanern und zu 3,7 % aus Mischlingen. Daneben gibt es Europäer und Asiaten.
Einreisebestimmungen.
Deutsche Touristen benötigen zur Einreise lediglich einen Pass, der nach
Rückkehr noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.
Videos
Eine kleine Videoauswahl erhalten Sie HIER
Urlaubstipps von Menschen, die schon mal auf Bonaire waren
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die Insel kennen und anderen Interessierten ein paar gute Tipps mit auf den Weg
geben können. Wir freuen uns über jede Zuschrift.
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